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WLAN Kamera – hauptsächlich zur Überwachung eingesetzt

Die Verbreitung von WLAN Kameras in privaten Haushalten nimmt immer mehr zu. Hauptsächlich kommen sie als Überwachungskameras zum Einsatz, um den Hauseingang oder das Grundstück zu überwachen. Sie geben die aufgenommenen Bilder ohne Zeitverzögerung per Videostream innerhalb des IP-Netzes weiter. Dieser lässt sich entweder direkt auf einem Monitor anzeigen oder aber auch mit entsprechender Software aufzeichnen. Alternativ lässt sich die Aufnahme beispielsweise auch über ein Smartphone oder Tablet abrufen.

WLAN Kameras, die auch unter den Namen IP-Kameras oder Netzwerkkameras bekannt sind, arbeiten mit IP-Netzwerken. Aus diesem Grund lassen sich die Bilder nicht nur direkt vor Ort abfragen, sondern von überall aus der Welt, wo ein Internetzugang zur Verfügung steht. Dies ist aber noch nicht alles, sie lassen sich auch von jedem Ort aus steuern. Der Zugang zu digitalen Überwachungskameras sollte deswegen geschützt sein.

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Worauf ist beim Kauf einer WLAN Kamera zu achten?

Die Auswahl im Bereich WLAN Kamera ist groß. Nicht nur bekannte Firmen führen sie inzwischen in ihrem Sortiment, sondern auch weniger populäre Marken. Im Gegensatz zur klassischen Webcam hat eine WLAN Kamera ein wesentlich größeres technisches Equipment. Dieses macht sie teurer und sie sind nicht als kostenlose Beigabe, zum Beispiel beim Neukauf eines PCs, erhältlich. Für den Privatgebrauch gibt es schon relativ günstige Modelle. Hier liegt der Preis ungefähr zwischen 50 und 100 Euro. Profi-WLAN Kameras hingegen sind wesentlich teurer und nach oben gibt es keine Preisgrenze.

Wer sich für den privaten Gebrauch eine WLAN Kamera anschaffen möchte, muss trotzdem auf nichts verzichten. Die günstigeren Modelle besitzen inzwischen schon viele Funktionen, für die noch vor ein paar Jahren hunderte von Euros fällig waren. Bei den meisten Modellen ist inzwischen die Schwenkbarkeit schon eine Grundfunktion. Wer sich eine WLAN Kamera anschaffen möchte, sollte sich vorher überlegen, welche Funktionen für den geplanten Einsatzzweck wichtig sind.

Als Erstes steht hier die Frage im Raum, ob die WLAN Kamera für den Innen- oder Außenbereich sein soll. Im ersten Fall ist es unbedingt erforderlich, dass die WLAN Kamera wetterfest ist. Dies ist bei einer Montage im Innenbereich eher zweitrangig. Geht die Planung in die Richtung, dass die IP-Kamera Teil einer Alarmanlage sein soll, oder selbst eine Überwachungsfunktion ausüben, ist meist ein Bewegungsmelder sinnvoll. Dann nimmt die Kamera erst Videos oder Bilder auf, wenn in ihrem Umkreis eine Bewegung stattfindet. Für eine Überwachung „rund um die Uhr“ empfiehlt sich ein Nachtobjektiv mit internem oder externem Infrarotsensor. Denn nur so ist gewährleistet, dass die WLAN Kamera auch auswertbare Bilder sendet, wenn es dunkel ist. Zusätzlich ist vorab zu überlegen, wo die WLAN Kamera ihren Standort haben soll. Dementsprechendes Zubehör darf dann bei der Anschaffung nicht fehlen, wie zum Beispiel eine Wandhalterung.

Nicht nur die Punkte, die einem bei einer WLAN Kamera wichtig sind, sind zu bedenken, sondern auch die des anderen Equipments. Dazu gehört vor allem das Endgerät, im Normalfall ein PC, mit dem die IP-Kamera über das Netzwerk grundsätzlich verbunden ist. Hier sollte zum einen genügend Speicherplatz vorhanden sein und zum anderen muss der Computer dem Bedarf neuer WLAN Kameras genügen. Allerdings gibt es hier nur selten Probleme, denn die Anforderungen sind in den meisten Fällen nicht sehr hoch.

Vorteile

Im Gegensatz zu analogen Überwachungskameras sind WLAN Kameras viel flexibler einsetzbar. Aus diesem Grund haben sie sich inzwischen sowohl im privaten, wie auch im professionellen Bereich gegen analoge Modelle durchgesetzt.

Wichtig ist, eine WLAN Kamera niemals mit einer klassischen und einfachen Webcam zu verwechseln. Letztere ermöglicht lediglich die Kommunikation zwischen Internetusern. Nutzer einer WLAN Kamera haben meist höhere Ansprüche an die Technik und wissen deren weitere Funktionen zu schätzen. Mittels eines Netzwerkgerätes verschicken IP-Kameras automatisch ihre aufgenommenen Bilder. Es ist nicht zwingend ein Anschluss an einen Computer nötig. Endgeräte, die für das Streaming der Bilder eingerichtet sind, erlauben von überall auf der Welt deren Abruf.

Die Bild- oder Videoübertragung von einer WLAN Kamera ist zeitgleich für mehrere Personen über unterschiedliche Endgeräte möglich. Zudem lassen sich mittels entsprechender Software aus der Ferne sogar die Einstellungen der Netzwerkkamera ändern (Softwareupdate, Blickwinkel, usw.). Die Übertragungszeit der Bilder ist heutzutage bei IP-Kameras sehr schnell. Das liegt zum einen daran, dass die WLAN Kamera selbst die Bilder vor dem Streaming komprimiert und zum anderen an immer schnelleren Internet- und Netzwerkverbindungen.

WLAN Kamera als Alarmanlage

Dank der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten eignet sich eine Netzwerkkamera gut als Überwachung für Haus und Garten. Gerade in der heutigen Zeit, wo Einbrüche keine Seltenheit mehr sind, legen immer mehr Menschen Wert auf Sicherheit. Dazu kann das Anbringen einer oder mehrerer WLAN Kameras deutlich beitragen. Mittels einer WLAN Kamera ist es ohne Probleme möglich zu Hause nach dem Rechten zu sehen, ohne selbst anwesend zu sein. Dabei spielt es keine Rolle, wo sich jemand gerade befindet – beispielsweise im Büro, im Urlaub oder auf einer Tagung.

Inzwischen gibt es schon relativ kostengünstig IP-Kameras, die nur dann Bilder aufzeichnen oder übertragen, wenn sie eine Bewegung registrieren. Eigentlich gehört diese Funktion bei einer WLAN Kamera schon fast zur Standardausstattung. Bei vielen Geräten lässt sich über die Software oder direkt an der Kamera einstellen, ob sie dauerhaft aufzeichnen sollen, oder nur bei Bedarf. Moderne Geräte inklusive Softwarepaket ermöglichen es sogar, wenn der Bewegungsmelder auslöst, ein Bild via SMS oder Email zu verschicken. Es ist sogar machbar, die Netzwerkkamera so zu steuern, dass sie nur zu bestimmten Zeiten auslöst, beispielsweise zwischen 22 und 6 Uhr.

Sicherheitsvorkehrungen sind beim Betrieb einer WLAN Kamera unabdingbar. Nachdem die IP-Kamera an das Hausnetzwerk angeschlossen sein muss, um Bilder zu übertragen, liegt hier auch die Schwachstelle. Normalerweise ist das System zusätzlich mit dem Internet verbunden, um externe Zugriffe, zum Beispiel über das Handy von unterwegs zu ermöglichen.

Deshalb ist es mehr als wichtig, die Software der Netzwerkkamera mit einem separaten Passwort zu sichern. Außerdem ist es empfehlenswert die Bildübertragung per SSL-Standard zu verschlüsseln, um Hackern ihren Job zu erschweren. Über die Software lassen sich auch mehrere Benutzerkonten erstellen. Nicht jeder sollte hier Administratorenrechte besitzen, um ein versehentliches ändern der Einstellungen zu verhindern und das Hacken zu komplizieren. Sollte die WLAN Kamera einmal nicht in Gebrauch sein, empfiehlt es sich, zudem die Stromversorgung zu kappen.

Installation

Zur Installation einer IP-Kamera sind ein paar Schritte nötig. Diese sind aber in der beiliegenden Bedienungsanleitung normalerweise gut erklärt und auch für den Laien sehr verständlich. Einmal montiert und ans Stromnetz angeschlossen justiert sich die WLAN Kamera eigentlich selbst. Schwenkbare Modelle beginnen sich zu drehen und sich so perfekt auszurichten. Der nächste Schritt ist dann der Anschluss an das IP-Netzwerk. Beim Kauf ist im Lieferumfang in der Regel ein Netzwerkkabel enthalten. Das eine Ende wird an der WLAN Kamera angeschlossen und das andere an einem Netzwerkgerät mit Ethernet Buchse.

Netzwerkgeräte gibt es viele verschiedene, es kann zum Beispiel ein Router, ein Switch oder eine Netzwerkkarte im Computer sein. Sind die manuellen Schritte erfolgt, schließt das finale Einrichten über eine Software an. Die Bedienung kann zum einen über den Webbrowser (Internet Explorer, Google Chrome, Firefox etc.) erfolgen oder über eine separate Anwendung.

Meist ist die gekaufte WLAN Kamera mit einem Aufkleber versehen, auf dem die voreingestellte IP-Adresse vermerkt ist. Alternativ findet diese sich bei einigen Geräten auch in der mitgelieferten Bedienungsanleitung. Am einfachsten funktioniert es, wenn die WLAN Kamera direkt über die IP-Adresse eingerichtet wird. Hierfür einfach in den Browser die IP eingeben und schon erscheint eine Administarationsoberfläche auf dem Bildschirm. Nachdem diese sehr überschaubar gehalten ist, empfiehlt es sich die ersten Grundeinstellungen der neuen WLAN Kamera darüber zu tätigen.

Festlegen lässt sich hier unter anderem ein Benutzerkonto, dass für einen späteren Zugriff über externe Geräte notwendig ist. In der Administrationsoberfläche ist es auch möglich, die voreingestellte IP-Adresse zu ändern. Grundsätzlich ist eine Internetprotokoll-Adresse eine sich regelmäßig ändernde Folge von Nummern. Wer es einfacher haben möchte, kann diese nach seinen Wünschen ändern, um sie sich besser zu merken.

Zugriff mit externen Endgeräten

Auf moderne IP-Kameras lässt sich nicht nur lokal von einem PC aus zugriefen, sondern auch extern, beispielsweise mit einem Smartphone oder einem Tablet. Hierfür gibt es inzwischen mehrere kostenlose Programm, die dies ohne Probleme ermöglichen und leicht zu bedienen sind. Die am meisten verbreitete Software ist „IP Cam Viewer“. Mit vielen WLAN Kameras wird diese schon gleich ausgeliefert. Mehr als 1.500 Geräte lassen sich mit dem Programm bedienen, zusätzlich ist es auch für klassische USB-Webcams nutzbar. Der „IP Cam Viewer“ steht als Freeware nicht nur für den PC zur Verfügung, sondern ebenso für Geräte mit iOS- und Androidsoftware. So ist es nicht nötig, auf jedem Gerät eine andere Software zu nutzen, um auf die WLAN Kamera zuzugreifen. Für den normalen Nutzer sind beim „IP Cam Viewer“ hauptsächlich die Punkte App Settings (Anwendungseinstellungen) und Mange Cameras (Kameraeinstellungen) interessant.

Als Erstes sind die Kameraeinstellungen wichtig, denn nur so lässt sich mit dem Menüpunkt „Add Camera“ eine neue Kameraverbindung einrichten. Für eine WLAN Kamera sind hier einige Daten bereitzuhalten, wie zum Beispiel der vergebene Benutzername, das dazugehörige Passwort und die IP mit dem zugehörigen Port. Danach ist die WLAN Kamera mit einem individuellen Namen zu versehen, wie beispielsweise Garageneinfahrt.

Über die Anwendungseinstellungen lassen sich alle weiteren Punkte festlegen, die für eine reibungslose Übertragung bzw. das Ansehen der Bilder wichtig sind. Wer mehr als eine WLAN Kamera nutzt, kann hier zum Beispiel festlegen in welcher Reihenfolge die Bilder von diesen auf dem Bildschirm erscheinen. Zusätzlich gibt es noch die Option, die Anzahl der Kameras in einer Reihe festzulegen. Danach folgen Feineinstellungen, wie beispielsweise der Hintergrund und die Rate der Bildaktualisierungen (wie oft ein neues Bild erscheint).

Über andere Menüpunkte des „IP Cam Viewers“ sind noch weitere Einstellungen von Details möglich. Dazu gehören nicht nur eine automatische Tonwiedergabe bei Bildansicht, sondern auch eine gespiegelte Darstellung der Aufnahmen. Alle hier möglichen Einstellungen können auch im Nachhinein erfolgen und sind nicht gleich nötig.

Nachdem alle Grundeinstellungen getätigt sind und alles gespeichert, kommt der Nutzer mit dem „Back-Button“ wieder auf die Startseite vom „IP Cam Viewer“. Hier ist für jede aktivierte WLAN Kamera ein eigenes Vorschaubild zu sehen, dass sich regelmäßig aktualisiert. Mit einem Klick auf das Vorschaubild erscheint die Übertragung von der WLAN Kamera auf dem kompletten Bildschirm. Hier lassen sich dann auch weitere Einstellungen Treffen, wie die Position und der Ton. Für eine perfekte Übertragung empfiehlt es sich, ein bisschen mit den Einstellungen variieren.

Die Einarbeitung in den „IP Cam Viewer“ oder andere vergleichbare Programme geht eigentlich leicht von der Hand. Auch für nicht technikaffine Menschen stellt der Umgang damit kein großes Problem dar.

Fazit

Gerade in der Überwachungstechnik finden immer mehr WLAN Kameras Verwendung, weil sie wesentlich flexibler sind als ihre analogen Vorgängermodelle. Eine WLAN Kamera zu installieren ist auch für Laien nicht wirklich schwer, ebenso wie deren Bedienung über eine entsprechende Software. Inzwischen sind die Preise für IP-Kameras gesunken, so dass Einsteigermodelle in einer Kategorie von 50 bis 100 Euro erhältlich sind. Allerdings gibt es viele Unterschiede bei den Modellen und die Auswahl sollte immer anhand der persönlichen Bedürfnisse erfolgen. Der WLAN Kamera Test kann nur aufzeigen, welche Geräte technisch gesehen gut abschneiden und dienst somit als gute Orientierungshilfe für den Kauf.